Neuigkeiten
20.08.2019, 21:06 Uhr
Geschwindigkeitskontrollen in Senden mit Teil-Stationärem Messanhänger
Bögge „Interessen und Wünsche der Bürger aufnehmen“ / Versuch mit Kommunaler Verkehrsüberwachung
„Im Jahr 2020 möchten wir in Senden zwei Monate lang die Geschwindigkeitskontrolle mit einem Teil-Stationären Messanhänger testen.“ Das sagte Sendens Erster Bürgermeister Raphael Bögge am Dienstag im Rahmen des Ferienausschusses. „Damit möchte ich den berechtigten Wünschen der Bürgern nach mehr Geschwindigkeitskontrollen in Senden nachkommen“, führte Bögge weiter aus.
Seit Herbst 2018 sind stationäre und teilstationäre Geschwindigkeitsmessungen in den bayerischen Kommunen möglich.
Bisher wurde die Geschwindigkeitsüberprüfung in Senden mobil durch die Kommunale Verkehrsüberwachung übernommen. „Diese mobilen Messungen sollen nun durch den Teil-Stationären Messanhänger ergänzt werden“, erläutert Sendens Bürgermeister. So seien auch Messungen über einen längeren Zeitraum – also beispielsweise über mehrere Tage und rund um die Uhr möglich.
„Nach einer Prüfphase im Jahr 2020 sollten wir in Senden entscheiden, ob und in welcher Form wir auch in Zukunft eine teil-stationäre Messung in Senden gestalten. Ich schlage vor, entsprechende Haushaltsmittel im Jahr 2020 im Haushalt vorzusehen.“
Raphael Bögge tritt in diesem Zusammenhang auch einem möglichen Vorurteil entgegen. „Es geht mit der neuen Möglichkeit der Geschwindigkeitskontrollen keineswegs um eine Schikane der Autofahrer. Vielmehr wird der Wunsch aus vielen Bürgergesprächen nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr aufgegriffen.“