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07.08.2019, 09:50 Uhr
Kinderbetreuung und Nahversorgung beschäftigen Aufheim
Sommertour „Auf ein Bier mit Bögge“ sammelt viele Ideen
Sehr gut besucht war die zweite Station der Sommertour „Auf ein Bier mit Bögge“ am gestrigen Dienstag in Aufheim. Und mindestens genauso vielfältig waren die Themen. „Besonders die hohe Anzahl junger Mitfahrer hat mich gefreut“, sagte Raphael Bögge im Anschluss. „Zeigt diese doch auch ihr hohes Interesse an „ihrem“ Stadtteil.“
Der Umbau und die Generalsanierung des Kindergartens Aufheim war ein Thema der dortigen Sommertour.
 Deutlich wurde schnell, dass auch in Aufheim Wohnraum fehlt und so viele wegziehen müssen. Das sei häufig schwierig, weil man so geliebte Strukturen und das Vereinsumfeld verlässt. So kam immer wieder der Wunsch auf, auch in Aufheim die notwendigen Bauplätze zu schaffen. Eng verbunden damit ist auch die Kinderbetreuung. Am Standort des aktuellen Kindergartens erläuterte Sendens Stadtoberhaupt den aktuellen Planungsstand zur Sanierung und Erweiterung der Kinderbetreuungseinrichtung. „Wir brauchen dringend auch in Aufheim eine Krippe. Außerdem wird es Zeit, das der Kindergarten endlich saniert wird“, sagte Bögge. Dafür erhielt er große Zustimmung. Dabei wurde auch der Wunsch geäußert, die Bausubstanz genau zu prüfen und ob nicht ein kompletter Neubau sinnvoller sein könnte. Zu den Baumaßnahmen gehört auch ein vorübergehender Ausweichstandort. Hier traf der geplante Containerstandort an der Villa Aufheim auf große Zustimmung.
Sport und Spielplätze waren ein weiteres Thema der Rundfahrt. So kam von den Teilnehmern der Wunsch nach einem Beachvolleyballfeld. Diese könne beispielsweise an das Gelände des SV Aufheim angegliedert werden. „Wir müssen uns in naher Zukunft Gedanken über die Sportförderrichtlinie machen“, sagte Raphael Bögge. „Hier benötigen die Sportvereine gerade beim Unterhalt der Sportanlagen eine größere Unterstützung. Aber auch bei der Betreuung können wir als Stadt Senden mehr unterstützen.“ Bei den Spielplätzen in Aufheim gab es grundsätzlich positive Rückmeldung. Einzig die Nutzung der Sandkästen als „Katzenklo“ mißfiel. „Wir müssen uns aber auch endlich Gedanken machen, wo der für das Feuerwehrgerätehaus verschwundene Spielplatz ersetzt wird“, erinnerte Bögge an ein noch offenes Versprechen an der Stadt an die Aufheimer.
Weitere Themen der Sommertour waren die Verkehrslärmbelästigung und die nun fehlende Nahversorgung im Stadtteil. Vielleicht könne man ja mal mit den Landwirten sprechen, ob sie einen Teil ihrer Fläche für einen Lärmschutzwall zur Verfügung stellen, hoffte ein Teilnehmer. „Bei der Nahversorgung können wir doch auch für Aufheim die Idee eines Dorfladens näher betrachten“, brachte Raphael Bögge einen Lösungsvorschlag ins Spiel. „Dieser kann über eine Genossenschaft und möglicherweise integrativ betrieben werden.“ Für diesen Vorschlag gab es viel Lob. Und die Bitte, diese Idee auf der kommenden Bürgerversammlung weiter zu vertiefen.