Neuigkeiten

21.02.2020, 19:57 Uhr
Senden braucht eine Sozialgerechte Bodennutzung
Nur eine einheitliche Regelung sorgt für Planungssicherheit
Eines haben die Beratungen der vergangenen Wochen gezeigt, Senden braucht eine Sozialgerechte Bodennutzung (SoBoN). Nur damit können wir bei den privaten Investoren für Planungssicherheit und Zuverlässigkeit sorgen. „Deshalb werde ich am 3. März 2020 diesen Vorschlag erneut im Stadtrat einbringen, nachdem er 2018 leider abgelehnt wurde und eine erneute Diskussion Ende 2019 vor allem an der CSU-Fraktionsvorsitzenden scheiterte,“ betont Sendens Erster Bürgermeister Raphael Bögge.

Seinerzeit  wurden individuelle städtebauliche Verträge für jedes einzelne Projekt beschlossen. Doch schon beim zweiten Projekt zeigt sich, dass wir eine einheitliche Regelung über die SoBoN benötigen. „Bereits bei den letzten Beratungen 2019 habe ich eine Analyse der aktuellen Wohnraumsituation und eine Prognose für die zukünftige Wohnraumentwicklung in Senden vorgeschlagen“, berichtet Sendens Erster Bürgermeister Raphael Bögge. „Diese ist genauso notwendig, wie ein grundsätzlicher Stadtratsbeschluss zu einem geregelten Bevölkerungswachstum und der Abkehr von der statischen 25.000 Einwohnergrenze. Senden muss die Möglichkeit haben maßvoll und gesteuert zu wachsen. Ich freue mich, dass sich die ersten Stadtratsfraktionen dieser Meinung anschließen“, so Bögge weiter.

Seiner Ansicht nach sollten Investoren im Rahmen der SoBon 10-15 % der geplanten Wohnungen als geförderten Wohnraum zur Verfügung stellen. Außerdem sollten sie sich mit einem Investitionskostenbeitrag in Höhe von  40 bis 50 € je geschaffenem Quadratmeter Wohnraum an der Schaffung der sozialen Infrastruktur beteiligen. Dies solle sowohl bei Bebauungsplanänderungen als auch Bauanträgen gelten. „Ich hoffe darauf, dass wir den im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss eingeschlagenen Weg fortsetzen können und damit eine positive Wohnraumentwicklung für Senden ermöglichen“, fasst Raphael Bögge zusammen.