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14.11.2019, 08:47 Uhr
Kindergeschrei ist Zukunftsmusik für Senden
Freue mich über positive Entwicklung des Dorfladens Witzighausen
In diesen Tagen fand die erste Zukunftswerkstatt von „Gemeinsam für Senden“ statt. Dabei informierte ich mich, gemeinsam mit den Mitgliedern der Wählergruppierung, über die aktuelle Entwicklung des Dorfladens Witzighausen. Dazu waren die Vertreter Inge Sälzle-Ranz, Sabine Penski, Susanne Grössl, Reinhold Ranz und Rico Penski unserer Einladung gefolgt. Sie berichteten über die Entwicklung des Dorfladens von der ersten Idee bis zum aktuellen Innenausbau. Hierbei habe es aus der Dorfgemeinschaft große Unterstützung gegeben, es sei aber notwendig, dass diese sich auch nach der Eröffnung im Einkaufsverhalten fortsetze. Als große Herausforderung wird der Direktverkauf durch Regionalvermarkter unmittelbar vor Ort gesehen. Ebenso zeige sich, dass der „der verpackungslose Verkauf“ nicht unproblematisch  sei.

Für mich als Bürgermeister ist dieser Dorfladen ein ganz wichtiges Nahversorgungsprojekt für Hittistetten und Witzighausen. Ich freue mich, dass aus meiner ersten Vorstellung im März 2018 die Idee dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer diesen  positiven Weg genommen hat. Dorfladen-Beirat Reinhold Ranz merkte zu Recht an, dass Kommunen die Nahversorgung mehr noch als in der Vergangenheit als Aufgabe der Daseinsvorsorge ansehen müssen. Dem kann ich nur zustimmen. Auch aus diesem Grund habe ich mich im Sommer mit Landwirten aus Senden und Regionalvermarktern getroffen und auch der Kontakt zum Dorfladen bleibt  mir wichtig. Meine und unsere Aufgabe ist es, in allen Bereichen von Senden eine gute  Nahversorgung zu gewährleisten. Dies wird auch ein gemeinsames Ziel in der Zusammenarbeit mit „Gemeinsam für Senden“ sein.

 

Weiteres Thema der Zukunftswerkstatt war die Entwicklung der Kinderbetreuung in Senden. Ich konnte über den aktuellen Stand und den weiteren geplanten Ausbau im Kindergartenbereich berichten. So hat sich seit dem 1. Mai 2014 hat die Zahl der Kindergartenplätze von 630 auf 753 erhöht. Weitere 300 Kindergartenplätze sind im Bau oder in der Planung. Auch im Krippenbereich haben wir seit 2014 viel getan. Waren es damals  noch 48 Betreuungsplätze, haben wir in Senden nun 116 Krippenplätze. Diese Zahl steigt im  Jahr 2020 auf über 160. Diese erfreuliche Entwicklung wollen wir in den kommenden Jahren fortsetzen. Für mich ist die Kinderbetreuung eine wichtige Zukunftsaufgabe für Senden. Wir müssen diese aber auch auf die Grundschulen ausweiten. Auch diese müssen dringend ausgebaut und erweitert werden. Darüber hat die Verwaltung häufig berichtet. Angesichts des Ausbaubedarfs und der Dauer bis zur Realisierung steht keine Zeit für taktische Spielereien, wie sie von  einigen Stadtratsvertretern aktuell vesucht werden.Aktuelle Gespräche mit der Regierung von Schwaben haben deutlich gemacht, dass wir parallel zur Bearbeitung des Raumprogramms auch die Ausbauplanungen für die Grundschulen auf den Weg bringen müssen. Ich werde den Stadtrat am 19.11. dazu erneut um Zustimmung bitten.

 

Positives berichteten Sandra Miller und Thomas Widmann vom Förderverein Rollstuhlbasketball Ulm/Neu-Ulm e.V.. Nach der durchgeführten Informationstour durch Senden wurden zahlreiche Handlungspunkte identifiziert. Hier gilt es nun anzusetzen.. In diesem Zusammenhang bedankte sich Thomas Widmann für den schnellen barrierefreien Umbau des Behindertenparkplatzes am Rathaus. Hier habe ich mein Versprechen eingelöst, damit die Stadt Senden mit gutem Beispiel vorangeht. „Gemeinsam für Senden“ wird weitere Vorschläge zum Abbau von Hindernissen und Barrieren erarbeiten.