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07.04.2019, 09:31 Uhr
Wohnraum, Verkehr und Webereigelände die Themen der Stadtteilgespräche
In dieser Woche haben die ersten zwei von sechs Stadtteilgesprächen stattgefunden. Dabei steht der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt. Drei Themen haben sich in dieser Woche als Schwerpunkte herausgestellt, die uns in Senden bewegen: Wohnraum, Verkehr und die Entwicklung des Webereigeländes.
Wie geht es auf dem Webereigelände weiter? Diese Frage wurde vor allem beim Stadtteilgespräch in Ay am Montag gestellt. Einig waren sich die meisten Teilnehmer, dass es nach über 20 Jahren nun endlich Entwicklungsperspektiven geben muss. Dem kann ich nur zustimmen, daran arbeiten wir in der Verwaltung und auch ich ganz persönlich. Das Gelände liegt schon viel zu lange brach und die Halle verfällt zusehends. Gleichzeitig ist das Webereigelände mit rund 60.000 Quadratmetern eine wichtige Entwicklungsfläche mitten in in Senden.
Erste Entwicklungen zeigten sich in den letzten Jahren mit dem Therese-Studer-Haus und dem Seniorentreff. Dieser erfreut sich, nicht zuletzt aufgrund des großartigen Engagements des ehrenamtlichen Arbeitskreises, immer größerer Beliebtheit. In den kommenden Monaten entsteht auf dem Gelände zusätzlich eine große Kindertagesstätte für rund 175 Kinder. Auch die Grundschule Senden befindet sich in unmittelbarer Nähe. All dies bietet gute Grundsteine für die Entwicklung eines demografiegerechten Stadtteils für alle Altersgruppen. Eine Verbindung aus Wohnen, Arbeiten und sozialer Infrastruktur. Das habe ich auch im Stadtteilgespräch deutlich gemacht. Ideen gab es immer wieder, konkrete Konzepte fehlen aber. Ein Schritt in diese Richtung kann eine Masterarbeit zum Thema „Wohnen auf dem Webereigelände“ sein. Diese wird aktuell erstellt. Auch weitere Ideen entwickeln sich gerade. Diese möchte ich noch in diesem Jahr in Bürgerwerkstätten diskutieren und mit ihnen besprechen. Weitere Informationen folgen rechtzeitig.
Apropos Wohnen, auch ein ganz beherrschendes Thema bei den Stadtteilgesprächen. Wohnraum für ganz unterschiedliches Klientel wird dringend in Senden gebraucht. Dieser könnte auf dem Webereigelände entstehen. Aber auch weitere Flächen in Senden bieten sich an. Ich werde nicht müde, diese Diskussion zu führen. Denn der Bedarf an Wohnraum für junge Familien aus Senden, ältere Menschen, sozial Schwächere wird immer wieder an mich herangetragen. Die Sendener Wohnungs- und Städtebaugesellschaft und die Stadt Senden sollten zur Befriedigung dieser Anfragen Akteure auf dem Wohnungsmarkt sein. Und zwar gemeinsam und ergänzend zu den bestehenden Akteuren.
Damit komme ich zum Verkehr. Parkplätze, die Nutzung und Überlastung von Straßen, Sicherheit für Fahrradfahrer und Fußgänger. Zwar haben wir im Stadtrat ein Verkehrskonzept verabschiedet. Erste Ansätze wurden mit den Fahrradstraßen wurden angestoßen. Aber es ist eine noch konsequentere Diskussion notwendig, um eine Verkehrswende für Senden zu schaffen. Ich freue mich auf diese Diskussion und halte sie für dringend notwendig.