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20.02.2019, 15:32 Uhr
Die 6. Eingangsklasse ist wichtig für die Wirtschaftsschule
Bildungsstandort Senden entwickelt sich weiter
Die Wirtschaftsschule Senden bekommt auch in Zukunft die sechste Klasse als Eingangsklasse. Sehr gut! Ich freue mich über die Entscheidung des bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, Professor Michael Piazolo, ganz außerordentlich.  Auch wenn es zunächst nur eine Ausweitung des Modellversuches auf alle Wirtschaftsschulen in Bayern ist. Damit wird aber der Schritt zur Einführung des Regelbetriebs getan. So gehen wir den dringend benötigten Schritt zur Weiterentwicklung der Wirtschaftsschule und damit des Bildungsstandortes Senden. 
Blicken wir zwei Jahre zurück: An der Wirtschaftsschule galt die Eingangsklasse sieben trotz Antrag auf Beteiligung am Modellversuch 6. Eingangsklasse war es nicht möglich. Dies war für die Wirtschaftsschule in Senden angesichts der Konkurrenz der umliegenden Realschulen und aus dem baden-württembergischen Bildungssystem ein großes Problem. Zumal jeden Tag einige hundert Schüler zu umliegenden Realschulen fuhren. Schüler, die der Wirtschaftsschule fehlten. Diese war aber ab der siebten Klasse keine ausreichende Alternative mehr. Also entstand bei mir die Idee, eine Realschule für Senden zu beantragen. Die entsprechenden Schülerzahlen – auch für die kommenden Jahre -waren absehbar. Durch diesen berechtigen Antrag aufgeschreckt, wurde die Wirtschaftsschule Senden zum Schuljahr 2017/2018 in den Modellversuch mit der sechsten Eingangsklasse aufgenommen.
Seitdem ist dort ein deutlicher Aufschwung zu erkennen. Dies liegt vor allem natürlich an dem sehr engagierten Lehrerkollegium um Schulleiterin Helga Grabinger. Diesem Team sind wir als Stadt Senden zu großem Dank verpflichtet. Und dieses Engagement zahlt sich aus. Die Schülerzahlen steigen wieder an. Außerdem wurden auch für das Lehrerkollegium die Rahmenbedingungen verbessert. Beispielsweise durch die Verbeamtung von drei jungen Lehrern im vergangenen Jahr. Damit wollen wir als Stadt Senden ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Schule setzen.
Die sechste Eingangsklasse ist der nur konsequente Schritt, sollte also möglichst bald als Regelbetrieb und nicht nur als flächendeckender Modellversuch eingeführt werden. Dieser kann aber auch nur eine Durchgangsstation sein. Ich werde mich dafür einsetzen, dass an Wirtschaftsschulen und ganz besonders an der WiSS die fünfte Eingangsklasse zur Regel wird. Erste Gespräche wurden dazu geführt, weitere werden sicher folgen müssen.