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01.11.2019, 11:01 Uhr
Fünfeinhalb Jahre voller Einsatz für Senden
Eine Bilanz
Fünfeinhalb Jahre wird die Amtszeit des Stadtrats und von mir als Erster Bürgermeister der Stadt Senden in diesen Tagen alt. Ein guter Zeitpunkt eine Zwischenbilanz zu ziehen und einen Ausblick auf die kommenden Jahre zu werfen. Denn in Senden hat sich viel getan, es warten aber auch noch einige Herausforderungen auf uns. Ich freue mich darauf diese mit vollem Elan, gemeinsam mit Ihnen für Senden anzugehen.

Was waren die Herausforderungen und meine Versprechen zu Beginn meiner Amtszeit. Ein kurzer Blick zurück zeigt: Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, ein Angebot zur Ganztagsbetreuung in den Grundschulen, die Entwicklung der Wirtschaftsschule, Digitalisierung, Wohnraumentwicklung für Senden, Stärkung des Ehrenamtes, Entwicklung eines barrierefreien Bahnhofs in Senden, Lösung der Herausforderungen im Bereich Verkehr, Ideen entwickeln für das Webereigelände.

Schaut man sich eine Vielzahl dieser Projekte an, so lässt sich schnell feststellen, dass wir in Senden in den letzten fünfeinhalb Jahren viel für unsere Stadt bewegt haben – gemeinsam. Gemeinsam durch überwiegend eindeutige und einmütige Beschlüsse im Stadtrat. Gemeinsam mit den Sendenern in vielen Gesprächen und gemeinsamen Akteuren. Gemeinsam mit vielen anderen Akteuren aus Wirtschaft, sozialen Bereichen, Kunst und Kultur, aus allen Bereichen unserer Sendener Gesellschaft.

Dank vieler Gespräche wurde inzwischen die Baugenehmigungsplanung für den Bahnhofssteg beim Eisenbahnbundesamt eingereicht. Das Bahnhofsumfeld wird geplant, im Jahr 2020 beginnt der erste Bauabschnitt mit dem elektronischen Stellwerk. Mit der Sendener Wohnungs- und Städtebaugesellschaft wurde ein weiterer Akteur für Wohnraumentwicklung an den Markt gebracht. Zahlreiche Bauanträge wurden bearbeitet und Bebauungspläne zur Umsetzungsreife gebracht. Kurz: Rund 800 neue Wohneinheiten, darunter auch geförderter Wohnraum. Offener Ganztag an den Grundschulen in Senden ist Realität, die Wirtschaftsschule ein Leuchtturm für den Bildungsstandort Senden und die Bildungsregion Landkreis Neu-Ulm. Die Kindergarten- und Krippenplätze wurden deutlich ausgebaut, weitere sind in Planung und Bau. Das Ehrenamt bekommt Unterstützung und Wertschätzung durch die Freiwilligenagentur „Ehrenwert“ und die Ehrenamtskarte des Freistaates Bayern samt den Akzeptanzstellen See- und Hallenbad sowie Eislaufanlage. Für das Webereigelände wird ein qualifiziertes Stadtumbaumanagement geprüft, ein Verkehrskonzept für Senden verabschiedet und erste Maßnahmen umgesetzt. In den kommenden Wochen werde ich einige der Projekte genauer vorstellen.

Dies alles ist und war nur möglich, weil der Stadtrat, gemeinsam mit mir als Erstem Bürgermeister, viele gute Entscheidungen getroffen hat. Weil die Sendener Lust haben ihre Zukunft in die Hand zu nehmen und ihre Stadt zu gestalten. Danke für dieses großartige Engagement. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen allen diesen Weg fortzusetzen.