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28.07.2019, 14:30 Uhr
Gemeinsam für Senden als Ausgangspunkt der Bürgermeisterkandidatur
Warum die Wählergruppierung gegründet wurde
„In den vergangenen Wochen wurde ich immer wieder gefragt, warum die Wählergruppierung „Gemeinsam für Senden“ gegründet wurde“, berichtet Sendens Erster Bürgermeister Raphael Bögge. Dabei kam auch immer wieder der Hinweis, dass ich doch in der Vergangenheit immer betont hätte, als unabhängiger Bürgermeisterkandidat anzutreten. „Daher möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, die Gründung und meine Beteiligung bei der Gründung zu erklären, um so die notwendige Transparenz in das Verfahren zu bringen.“
Von daher ist es wichtig, einen Blick  in das bayrische Kommunalwahlrecht zu werfen. Hiernach können Wahlvorschläge nur von Parteien und Wählergruppen eingereicht werden. Das bedeutet also, dass niemand, der/die Bürgermeister(in) werden möchte, sich alleine vorschlagen kann.
 
Um gemeinsam etwas in und für Senden zu bewegen, haben sich daher in der Stadt Senden im Mai 2019 einige politisch Interessierte zusammengeschlossen, um die  Wählergruppe „ Gemeinsam für Senden“ zu gründen. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung hat diese Wählergruppierung dann mich einstimmig als ihren Bürgermeisterkandidaten nominiert.
Dies bedeutet aber keineswegs, dass die Wählergruppierung mich  als Bürgermeisterkandidaten in meiner Unabhängigkeit einschränkt. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn die Wählergruppierung hat mich nominiert, weil es große Übereinstimmung gibt, aber natürlich freue ich mich auch über die Unterstützung durch alle anderen Einwohnerinnen und Einwohner aus Senden. Durch meinen Austritt aus der CSU Anfang 2019 habe ich ja deutlich gemacht, dass mir die Unabhängigkeit als Erster Bürgermeister  wichtig ist, um gemeinsam mit allen Interessierten, unabhängig von sonstigen politischen Prioritäten,  Politik für die Stadt Senden und ihre  Bewohner zu gestalten. Dies ist mir bislang gut gelungen und dies wird auch weiterhin  der Fall sein.
 
In Kürze wird „Gemeinsam für Senden“ bei der Stadt Senden die notwendigen Unterlagen einreichen, die für einen Wahlvorschlag gefordert sind.
Wenn dies geschehen ist, geht es darum, dass die notwendigen Unterstützungsunterschriften, welche das Kommunalwahlgesetz bei neuen Wahlvorschlagsträgern vorsieht, gesammelt werden. In der Stadt Senden sind 190 Unterschriften von kommunalwahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern notwendig.
 
Wie in möglichen vergleichbaren Fällen auch, werden vom Wahlleiter, sobald „Gemeinsam für Senden“ den Wahlvorschlag eingereicht hat, im Rathaus Unterstützungslisten ausgelegt, in welche sich Wahlberechtigte, die den Wahlvorschlag unterstützen wollen, bis spätestens am letzten Tag der Eintragungsfrist eintragen  können. 
 „Ich gehe davon aus, dass schon in Kürze jede Bürgerin und jeder Bürger, der mich auf dem Weg zur Bürgermeisterkandidatur unterstützen möchte, sich im Rathaus in die dann ausgelegte Unterstützerliste eintragen kann“, betont Raphael Bögge weiter.  Gemeinsam mit Ihnen möchte ich Senden weiter gestalten und in die Zukunft führen“, wirbt der Erste Bürgermeister Raphael Bögge um die Unterstützung durch alle, welche an einer erfolgreichen Weiterentwicklung der Stadt Senden interessiert sind.
In diesem Zusammenhang weist er auch auf den Auftakt zu den Sommertouren am 01. August hin. Diese Sommertouren sollen allen Interessierten die Möglichkeit geben, mit Raphael Bögge ins Gespräch zu kommen.