Neuigkeiten
14.04.2018, 14:13 Uhr
Wir müssen die wenigen Denkmäler der Stadt schützen
Generationenübergreifend spielen
Montag, 9. April 
Die Woche beginnt mit einem Gespräch mit meinem Stellvertreter im Amt, Josef Ölberger. Unter anderem sprechen wir über die aktuelle Situation rund um das Feuerwehrgerätehaus in Wullenstetten. Dieses sollte dringend erweitert und u.a. ein Jugendraum eingerichtet werden. Die Verwaltung wird dem Planungs-, Bau- und Umweltausschuss einen kugelten Sachstand vorlegen, um das weitere Vorgehen zu beraten. Anschließend treffe ich mich mit der für Grünflächenpflege zuständigen Kollegin, Jasmin Bihr. Die Stadt Senden möchte in verschiedenen Bereichen neue und weitere Lebensräume für Insekten und Bienen schaffen. Weiteres Ziel ist es für mehr naturnahe Blumen im Stadtbild zu sorgen.

 Abends bin ich bei der Autorenlesung von Nicola Förg aus „Rabenachwarzer Beute“ im Bürgerhaus statt. Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Jahr er Sendener Literaturfrühling in Kooperation zwischen Stadtbücherei und Stadt Senden statt.

 

Dienstag, 10.April

Wie jeden Dienstag treffen sich die Geschäftsbereichsleiter. Wir sprechen unter anderem über die aktuelle Personalsituation und die Vorbereitung einer der nächsten Hauptausschusssitzungen in der die Personalentwicklung weiter beraten soll. Gleiches gilt auch für die Investitionsliste und die Liste der freiwilligen Leistungen.

Weiter geht’s in den städtischen Kindergarten Ay. Dieser wird als „Haus der kleinen Forscher“ rezertifiziert. Das bedeutet, die Auszeichnung aus dem Jahr 2016 wird bestätigt. Dabei schneiden die Kinder und das Team in der Beurteilung besonders gut ab. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.

Der Hauptausschuss beschäftigt sich in seiner Sitzung unter anderem mit der Vermietung der neuen städtischen Hütten. Von dort aus mache ich mich direkt auf den Weg zur Mitgliederversammlung des Gewerbeverbandes, früher IHGV. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und auch allen anderen Unternehmern in dieser Stadt ist gut und mir eine wichtige Angelegenheit. Gemeinsam können wir viel für diese Stadt erreichen.

 

Mittwoch, 11. April

Heute stehen überwiegend Sitzungen von Gremien auf Kreisebene an. So tagt der Vereinsausschuss des „Vereins für Naherholung“ im Landratsamt. Ich nutze die Gelegenheit, mich anschließend mit dem Kollegen Michael Obst über verschiedene Themen auszutauschen.

Später tagt noch die Kreistagsfraktion in Wullenstetten, um die kommenden Sitzungen der Kreisgremien vorzubereiten.

 

Donnerstag, 12. April

Auch in diesem Jahr sind wieder Austauschschüler aus Piove di Sacco am Illertalgymnasium zu Gast. Ich begrüße sie im Rathaus und tausche mich mit ihnen aus. Dabei erkläre ich ihnen die Geschichte eines typisch schwäbischen Gebäcks - der Brezel.

Wieder geht es ins Landratsamt. Diesmal nehme ich an der Vorstandssitzung „Freunde des Klosters Roggenburg“ teil. Seitdem ich im Landkreis Neu-Ulm bin, darf ich dieses spannende Projekt und seine Entwicklung voll Begeisterung verfolgen und unterstützen.

Apropos Denkmal: Ich habe immer wieder betont, dass wir in Senden unsere Geschichte erhalten und pflegen müssen. Dies ist der Verwaltung auch bei historischen Gebäuden wichtig. So hatten wir u.a. um die Begutachtung der alten katholischen Schule durch das Amt für Denkmalschutz gebeten. Im Laufe des Tages erreicht mich die Nachricht, das sie in die Denkmalliste aufgenommen wird. Ebenfalls begangen wurden das Bahnhofsgebäude und der „Auweg 30“ als ehemaliges Arbeiterhaus. Beide werden aber nicht in die Denkmalliste aufgenommen, weil sie in den vergangenen Jahren baulich zu sehr verändert wurden.

Ganz besonders schön ist es immer wieder, wenn ich zu Ehejubilaren komme. Heute darf ich Franziska und Karl Schautz zur Diamantenen Hochzeit gratulieren.

 

Freitag, 13. April

Mit dem Geschäftsführer der Sendener Wohnungs- und Städtebaugesellschaft, Marco-Manuel Reyes, berate ich den Entwurf des Wirtschaftsplanes und aktuelle Projektentwicklungen. An dieser Stelle ein kleiner Hinweis: In der kommenden Woche bezieht die Wohnungsbaugesellschaft eigene Räumlichkeiten in der Hauptstraße.

Nachmittags bin ich im Therese-Studer-Haus zu Gast. Gemeinsam mit den Pfadfindern der Royal Rangers Senden hat die Freiwilligenagentur „Ehrenwert“ einen generationenübergreifenden Spielenachmittag vorbereitet. An den Tischen wird fleißig „Stadt, Land, Fluß“, „Mensch ärgere Dich nicht“ und noch vieles mehr gespielt. Außerdem ist eine Wii aufgebaut.

Letzte Station des Tages ist die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Diana in Ay. Ich überbringe die Grüße und Glückwünsche der Stadt an die Vereinsjubilare. Vereine sind das Rückgrat in unserer Stadt, deshalb besuche ich sie gerne und so oft wie nur irgend möglich.

 

Blick in die kommende Woche

Schon vor rund zwei Monaten habe ich Vertretern der Diakonie und des Caritasverbandes eine Wohnraum- und Wachstumskonzeption für Senden angekündigt. Diese war bisher nur mündlich vorhanden und wird derzeit durch die Stadtverwaltung erarbeitet. Zu einem Abstimmungsgespräch treffe ich mich mit Vertretern der Wohlfahrtsverbände. Am Dienstag tagt der Stadtrat mit einem umfangreichen Programm. Unter anderem stehen Beratungen zum Flächennutzungsplanentwurf an. Mittwoch und Donnerstag reise ich zu einer Tagung mit Bürgermeisterkollegen nach Dresden.